29. Juni 2025

ja nichts ist ok

Das Leben ist eine Reihe von natürlichen und spontanen Veränderungen. Widersetze dich ihnen nicht; das erzeugt nur Kummer.

Lao Tzu

Oft verlieren wir den Bezug zum Hier und Jetzt.

Verlieren uns in Geschichten aus der Vergangenheit.
Manchmal so sehr, dass wir nahezu unfähig sind, unser jetziges Leben zu leben. Ablehnung und Verletzung sitzen oft tief und enthalten uns davor, im jetzigen Augenblick zu sein. Durch Ablehnung, meinen wir nicht gut genug zu sein. Etwas falsch gemacht zu haben.

Die erlebten Dinge aus der Vergangenheit beschäftigen uns so sehr, dass sie unseren Blick auf das Jetzt vernebeln und wir nicht ins Tun kommen. So dass wir auch nicht mehr erkennen, wie wichtig es ist, uns selbst ernst zu nehmen und die Dinge zu sehen, welche gerade um uns herum wichtig sind.

Wir dürfen uns bewusst machen, wie wichtig es ist auch Dinge gehen zu lassen. Nicht nur die Dinge, welche uns verletzt haben, sondern vielleicht auch die Dinge, welche uns gut getan haben.

Vielleicht auch den Abstand und Raum zu Menschen zu vergrössern welche wir lieben. Dies schafft Raum, in welchem Dinge wieder neu entstehen können und in welchem auch tiefe Freundschaften und Verbindungen sicher weiterbestehen und wachsen können.

Oft ist es der Raum zwischen den Dingen, in welchem alles entsteht. Das japanische Konzept von MA, dem Raum zwischen allen Dingen, wird mir in diesen Augenblicken zutiefst bewusst.

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